Vinums

Winzer-Wissen

Ein kleines Winzer Glossar

A

Ahr, Alkohol, Amtliche Prüfnummer (A.P.-Nr.), Anbaugebiete (bestimmte Anbaugebiete = b. A.), AOC, Aroma (siehe auch “Bouquet”), Ausgewogen, Auslese

B

Baden, Barrique, Beerenauslese, Bio Wein, Blanc de Noirs, Blue Nun/Blaue Nonne, Bocksbeutel, Bouquet, Brut

C

Cava, Champagner, Château, Clos, Crémant, Cru, Cuvée

D

Dekantieren, Demi Sec , Depot, Dessertwein, DO, DOC(G), Domaine, Doux, Dry

E

Edelfäule, Eiswein, Erben, Erzeugerabfüllung, Extra (Brut, Dry, Trocken)

F

Feinherb, Flaschengärung, Franken, Frizzante, Fruchtig

G

Gerbstoff, Geschmacksrichtung , Gläser, Gutsabfüllung, Gärung, alkoholische

H

Halbtrocken, Hessische Bergstrasse, Hochgewächs

I

IGT

J

Jahrgang

K

Kabinett, Korken

L

Lage, Lagerung von Wein, Landwein, Lese , Lieblich, Likörwein

M

Magnum, Méthode Champénoise, Mittelrhein, Mornag, Mosel, Most, Mousseux, Müller-Thurgau

N

Nahe

O

Oechsle

P

Perlwein, Pfalz, Prädikatswein

Q

QbA, Qualitätswein

R

Rebsorten, Réserve, Restsüße, Restzucker, Rheingau, Rheinhessen, Riesling , Rosé (Ital.: Rosato), Rotwein

S

Saale-Unstrut, Sachsen, Schaumwein, Schwefel / Sulfite, Secco, Sekt , Silvaner , Spumante , Spätburgunder , Spätlese, Süßreserve, Säure

T

Tafelwein (franz. Vin de table, ital. Vino da tavola), Tannin, Terroir, Trester, Trinktemperaturen, Trocken , Trockenbeerenauslese

V

VDQS – Vin de Qualité Supérieure, Vin de Pays , Vin de table , Vino da tavola , Vintage, Vol % Alk

W

Weincocktail, Weinlese, Weinstein, Weißherbst, Württemberg

Z

Zucker


Ahr

siehe Anbaugebiete

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Alkohol

Entsteht bei der alkoholischen Gärung mittels Hefen aus Trauben- bzw. Fruchtzucker, der während der Reife der Trauben in den Beeren angereichert wird. Wesentlicher Geschmacks- und Aromaträger. Alkoholgehalt in Vol. % muß auf dem Etikett angegeben werden.

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Amtliche Prüfnummer (A.P.-Nr.)

siehe Qualitätswein

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Anbaugebiete (bestimmte Anbaugebiete = b. A.)

Deutschland ist in 13 bestimmte Anbaugebiete eingeteilt, deren Grenzen teils historisch, teils geographisch bedingt sind. Innerhalb dieser Gebiete variieren Klima und Boden manchmal erheblich, jedoch läßt sich für jedes Gebiet ein bestimmter Weintypus beschreiben, der für die von dort stammenden Qualitätsweine verbindlich ist.

Rheinhessen

Das sanft gewellte Hügelland zwischen Mainz und Worms bringt von allen Weinbaugebieten Deutschlands die größte Erntemenge. Rheinhessen ist bekannt durch die Vielfalt der Rebsorten. Hauptrebsorten sind hier: Riesling, Müller-Thurgau, Silvaner und Weißer Burgunder. Die bekanntesten Weine Rheinhessens kommen vom Rheinufer bei Nierstein und Oppenheim, die sogenannte Rheinfront. Für Portugieser Rotweine ist besonders Ingelheim bekannt.

Pfalz

Den Charakter des Pfälzer Weines bestimmt das äußerst warme und milde Klima dieses Gebietes im Schutze des Pfälzer Waldes. Riesling, Burgunder und Dornfelder Rotwein sind die interessanten Weine dieses Gebietes.

Baden

Das südlichste Weinbaugebiet Deutschlands erstreckt sich vom Bodensee bis zum Main. Berühmte Spätburgunder wachsen im Kaiserstuhl, westlich von Freiburg. Die Weine vom Bodensee sind eine Rarität. Die Spezialität des Markgräfler Landes ist der Gutedel. In der Ortenau ist der Riesling als Klingelberger ebenfalls eine Spezialität.

Mosel

Das Weinbaugebiet Mosel gilt als das älteste deutsche Anbaugebiet. Eine frühe Blüte hatte der Weinbau hier durch die Siedlung der Römer, die durch viele Fund- und Schriftstücke belegt sind. Die feinen Riesling-Weine der Mosel sind geprägt durch die extrem steilen Schieferhänge. Die Mosel ist das Weinbaugebiet, das den Weltruf deutscher Weine am meisten geprägt hat.

Franken

Entlang des Mains finden sich viele kleine Weinbaugemeinden. Hier wird vor allem Silvaner und Müller-Thurgau angebaut. Fränkische Weine sind bekannt für ihre erdige und bodenständige Art. Eine Besonderheit in Franken ist, dass viele Weine in der sogenannten Bocksbeutel-Flasche abgefüllt und angeboten werden.

Württemberg

Zwischen Heilbronn und Stuttgart wird süffiger Trollinger, kräftig-eleganter Lemberger und zarter Schwarzriesling produziert. Von den weißen Sorten ist Riesling am häufigsten anzutreffen.

Rheingau

Kräftige Rieslingweine bestimmen das gut überschaubare Gebiet zwischen Hochheim und Lorch. Auffallend sind die vielen adeligen Weingüter in dieser früher sehr reichen Provinz. Rheingauer Weine gehören zu den langlebigsten Weinen Deutschlands.

Nahe

In dem Gebiet an dem kleinen Fluß Nahe und rund um Bad Kreuznach wird eine Vielfalt von verschiedenen Weinen geerntet. Grund dafür sind einmal die Rebsorten, aber hauptsächlich die große Vielfalt an verschiedenen Weinbergsböden. Typisch für die Nahe sind sehr filigrane und elegante Rieslingweine.

Mittelrhein

Das Anbaugebiet Mittelrhein umfasst die steilen Weinberge links und rechts des Rheins, beginnend bei Bingen, Loreley bis weit über Koblenz hinaus.

Ahr

Im geschützten Ahrtal wachsen einzigartige, fruchtige Spätburgunder-Rotweine von samtiger Eleganz. Außergewöhnlich für Deutschland ist, daß hier fast nur Rotwein-Rebsorten angebaut werden.

Hessische Bergstraße

Das Kleinod unter den deutschen Anbaugebieten schmiegt sich an die Sonnenhänge des Odenwaldes entlang des Rheins. Hier wächst unter anderem ein fruchtig-rassiger Riesling.

Saale-Unstrut

Die nördlichste deutsche Weinbauregion liegt in Thüringen. Von dort kommen aromatische Müller-Thurgau-Weine, Silvaner und harmonische weiße Burgunder.

Sachsen

Das kleinste deutsche Weinbaugebiet im Elbtalkessel um Meißen und Dresden läßt charaktervolle trockene Weine mit unverwechselbar fruchtiger Säure wachsen. Spezialitäten sind außerdem die Sekte aus dem Elbtal.

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AOC

siehe Qualitätswein

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Aroma (siehe auch “Bouquet”)

Natürliche Geschmacks- und Geruchsnuancen des Weines.

Zum Beispiel typisches Vanillearoma bei Barriquelagerung oder Rotwein, der an rote Früchte erinnert.

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Ausgewogen

Der Alkoholgehalt, die Frucht und die Säure im Wein sind gut aufeinander abgestimmt.

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Auslese

siehe Prädikatswein

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Baden

siehe Anbaugebiete

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Barrique

Kleines, 225 l fassendes Eichenholzgebinde, das bei der Weinbereitung besonders in Frankreich zum Einsatz kommt. Je nach Behandlung des Faßinneren gibt das Holz, auch wegen des Verhältnisses Holzoberfläche zu Faßvolumen, mehr Tannin ab, was bei geeigneten Weinen zu einer Bereicherung der Aromen führen kann. Barrique-Weine erkennt man am typischen Vanilleton.

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Beerenauslese

siehe Prädikatswein

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Bio Wein

Erzeuger und Hersteller, die die Bestimmungen der EG-Öko-Verordnung einhalten und sich den vorgeschriebenen Kontrollen unterziehen, dürfen ihre Produkte als Bio- oder Ökoware verkaufen und mit dem Bio-Siegel kennzeichnen.

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Blanc de Noirs

franz. aus roten Trauben hergestellter weißer Schaumwein.

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Blue Nun/Blaue Nonne

Deutsche Weinmarke, die seit Jahrzehnten in über 80 Ländern der Welt verkauft wird.

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Bocksbeutel

In Franken traditionelle Flaschenform für Qualitäts- bzw. Prädikatsweine.

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Bouquet

Summe aller im Wein natürlichen, flüchtigen Aromastoffe. Das Bouquet ist geprägt von Boden, Rebsorte aber auch von der schonenden Weinbereitung. Rotwein: Duft nach Kirsche, Pflaume, Brombeeren, Kräuter, schwarze Johannisbeere, Nüsse, Kaffee, Schokolade, Zedernholz etc. Weißwein: Pfirsich, Aprikose, Paprika, Pfeffer, Rose etc.

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Brut

siehe Geschmacksrichtung

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Cava

siehe Schaumwein

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Champagner

siehe Schaumwein

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Château

Französisch für Schloß. Häufiger Namensbestandteil von Weingütern.

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Clos

Französisch für einen arrondierten, mit einer oft alten Steinmauer umgebenen, Weinberg. Im Burgund häufiger Bestandteil der Lagenbezeichnung.

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Crémant

siehe Schaumwein

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Cru

Französisch für Lage. Taucht in der französischen Weinhierarchie in verschiedenen Qualitätsbezeichnungen auf. Beispiel: Grand Cru, Cru Bourgeoise etc.

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Cuvée

Der als „Cuvée“ bezeichnete Wein ist ein Verschnitt aus verschiedenen Weinpartien. Er wird häufig aus den besten Weinen eines Gutes hergestellt und trägt die persönliche Handschrift des Kellermeisters.

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Dekantieren

Das Umfüllen des Weines von der Flasche in eine Karaffe. Man trennt auf diese Weise den Wein vom Depot, gleichzeitig kann der Wein etwas Sauerstoff aufnehmen, was der Entfaltung der verschiedensten Aromen zugute kommt.

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Demi Sec

siehe Geschmacksrichtung

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Depot

Rückstände in der Flasche, die sich im Zuge des Reifeprozesses angesammelt haben. Diese Ausfällung entsteht durch die Verbindung von natürlich vorkommenden Gerbstoffen mit Weinstein.

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Dessertwein

Weine, die zu Desserts und Nachspeisen passen. Die richtige Wahl hängt davon ab, ob der Nachtisch süß bzw. mild oder säurebetont ist und welche Frucht oder Zutat im Vordergrund steht. In der Regel edelsüße Weine, wie z. B. Trockenbeerenauslese oder Eiswein.

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DO

siehe Qualitätswein

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DOC(G)

siehe Qualitätswein

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Domaine

Franz., häufige Bezeichnung für Weingüter in ganz Frankreich.

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Doux

siehe Geschmacksrichtung

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Dry

siehe Geschmacksrichtung

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Edelfäule

Entsteht durch den sog. Grauschimmel (Botrytis Cinerea), wesentlicher Bestandteil edelsüßer Weine höchster Qualität.

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Eiswein

siehe Prädikatswein

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Erben

Bekannte Weinserie des Hauses Franz Wilhelm Langguth Erben (eingetragene Marke)

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Erzeugerabfüllung

So bezeichnete Weine stammen verbindlich aus den Trauben des abfüllenden Betriebes. Hierbei kann es sich um ein Weingut, eine Winzergenossenschaft oder eine Erzeugergemeinschaft handeln.

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Extra (Brut, Dry, Trocken)

siehe Geschmacksrichtung

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Feinherb

siehe Geschmacksrichtung

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Flaschengärung

Bis etwa 1890 einziges Verfahren der Schaumweinbereitung durch Nachgärung oder nach der -> méthode rurale und seit etwa 1830 Einleitung einer zweiten Gärung in dickwandigen Flaschen, die einzeln entheft wurden. Heute gibt es das früher als -> méthode champenoise bezeichnete Rüttelverfahren (Gärung, Reifelager, Rütteln, Enthefen, Dosieren auf der Flasche = “Flaschengärung nach dem traditionellen Verfahren”) und die in Deutschland entwickelte -> Filterenthefung (Gärung und Reifelager auf der Flasche; dann Enthefung über Großbehälter und Filter = “Flaschengärung” ohne Zusatz).

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Franken

siehe Anbaugebiete

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Frizzante

Italienisch für perlend, bezieht sich auf die Kohlensäuremenge und den damit verbundenen Druck in der Flasche.

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Fruchtig

Weine bezeichnet man als fruchtig, wenn Fruchtaromen deutlich wahrgenommen werden.

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Gerbstoff

Gerbstoffe (u. a. Tannine) sind in Stielen und Beerenhäuten enthalten. Sie erhöhen die Lagerfähigkeit des Weines (insbesondere des Rotweines) und stellen somit einen Qualitätsfaktor des Weines dar, sofern er in einem ausgewogenen Verhältnis zu den anderen Geschmackskomponenten (Säure, Restzucker) und Aromen steht. Diesen natürlichen in allen Weinen vorkommenden Verbindungen sagt man eine positive Wirkung auf den menschlichen Organismus nach.

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Geschmacksrichtung

Bei Wein und Schaumwein ist das Gegenstück zu süß nicht sauer, sondern trocken.

Wein:

  • Trocken: In Abhängigkeit vom Säuregehalt der Weine bis zu 9 g/l Restzucker.
  • Halbtrocken: Ebenfalls von der Säure abhängig, von 9 – 18 g/l Restzucker.
  • Lieblich: 18 g/l bis 45 g/l Restzucker.
  • Süß: Über 45 g/l Restzucker.
  • Feinherb: Bezeichnung für milde, fruchtige Weine im Grenzbereich zwischen Halbtrocken und Lieblich.

Schaumwein:

Hier hat man fließende Grenzen gewählt, um dem Einfluß der Kohlensäure auf die Harmonie des Weines besser Rechnung tragen zu können.

  • Extra Brut: 0-6 g/l Restzucker.
  • Brut: 0-15 g/l.
  • Extra Trocken, Extra Dry, Extra Sec: 12 bis 20 g/l.
  • Trocken, Dry, Sec, Secco: 17 bis 35 g/l.
  • Halbtrocken: (Medium Dry, Demi Sec) 35 bis 50 g/l.
  • Mild, Doux: mehr als 50 g/l.

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Gläser

Die Wahl des Glases ist für die Entfaltung von Bouquet und Geschmack von großer Bedeutung.

  • Rotweinglas: soll bauchig und nach oben verjüngt sein. So hat der Wein Luft zum Atmen, die Duftstoffe können sich im Glas besser sammeln.
  • Weißweinglas: Nicht zu kleiner Kelch, nach oben gerade oder leicht verjüngt.
  • Schaumweinglas: Langgezogene, schlanke Form, zur Bildung von Mousseux und Perlage.
  • Dessertweinglas: Kleiner Kelch (Wein in kleinen Mengen genossen), oben recht eng, führt Süße und Säure an die richtige Zungenpartie.

In Abhängigkeit von Glasform, Glasrand und Materialstärke wird der Glasinhalt an ganz bestimmte Stellen im Mund geführt. Da sich die Geschmackspartien auf der Zunge auch nur an bestimmten Stellen befinden, kommt es darauf an, mit der Wahl des Glases bestimmte Eigenschaften hervorzuheben oder zu mildern, wie z.B. Säure oder Gerbstoffe. Dies kann für den Genuß eines Weines ausschlaggebend sein.

  • Süß: Zungenspitze.
  • Bitter: hintere Zungenplatte.
  • Sauer: hinterer Zungenrand.
  • Salzig: vorderer Zungenrand.

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Gutsabfüllung

So bezeichnete Weine stammen verbindlich aus den Trauben des abfüllenden Weingutes.

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Gärung, alkoholische

siehe Alkohol

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Halbtrocken

siehe Geschmacksrichtung

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Hessische Bergstrasse

siehe Anbaugebiete

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Hochgewächs

Qualitätsangabe für Moselweine, die zu 100 % aus Rieslingtrauben erzeugt sind.

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IGT

siehe Landwein

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Jahrgang

Freiwillige Angabe auf dem Etikett. Der Jahrgang spielt besonders bei großen Weinen, die langsam reifen müssen, eine bedeutende Rolle. Der Zeitpunkt des Austriebes, das Wetter zur Blütezeit, wie heiß und trocken ist der Sommer, gibt es einen „goldenen Herbst“ – das alles ist in der Summe ausschlaggebend, ob ein Jahrgang mehr oder weniger gut ausfällt.

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Kabinett

siehe Prädikatswein

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Korken

Der Weinflaschenverschluß schlechthin entstammt der Rinde der Korkeiche, die in Portugal und auch in Sardinien heimisch ist. Seine spezifischen Eigenschaften ermöglichen dem Wein einen optimalen Reifeprozeß. Als Alternative zum Naturkork setzen sich immer mehr Schraubverschluß, Glasverschluss oder Kunststoffkorken durch.

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Lage

Lagen charakterisieren den Wein durch die kleinklimatischen Verhältnisse (Boden, Wasserhaushalt, Sonneneinstrahlung).

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Lagerung von Wein

Wein soll kühl, dunkel, bei Korkverschluß liegend und mit einer relativen Luftfeuchte von ca. 75 bis 80 % gelagert werden. Wesentlich ist es, größere Temperaturschwankungen zu vermeiden (optimal sind 8 – 12° C) und den Wein keinen Fremdgerüchen auszusetzen.

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Landwein

In Italien: Indicazione Geografica Tipica (I.G.T.)

In Frankreich: Vin de Pays

Er gehört zu den Tafelweinen, genießt aber einen besonderen Status, weil er eine Herkunftsangabe trägt. Es gelten geringfügig strengere Anforderungen bezüglich des Mindestalkoholgehaltes (9-10 Vol. %, je nach Anbauzone) und der Qualität.

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Lese

siehe Weinlese

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Lieblich

siehe Geschmacksrichtung

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Likörwein

Weine mit einem Alkoholgehalt zwischen 15 und 21 Vol. %. Die bekantesten Weine dieser Art sind Sherry, Madeira, Marsala und Portwein.

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Magnum

Bezeichnung für eine Flasche mit 1,5 l Inhalt. In Magnum-Flaschen werden, im Gegensatz zu sog. Großflaschen, traditionell nur besondere Qualitäten abgefüllt. Des weiteren gibt es die Doppelmagnum mit 3 l und weitere Flaschengrößen mit äußerst illustren Namen. Die größte heißt Nebukadnezar und faßt 15 l.

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Méthode Champénoise

siehe Schaumwein

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Mittelrhein

siehe Anbaugebiete

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Mornag

Bekanntes Weinbaugebiet in Tunesien. Heimat der berühmten Mornag-Weine, die auch in Deutschland sehr beliebt sind.

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Mosel

siehe Anbaugebiete

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Most

Als Most bezeichnet man den noch unvergorenen Traubensaft, so wie er aus der Kelter läuft.

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Mousseux

Das Perlen von Champagner, Sekt und Schaumwein. Die mehr oder weniger feine Ausprägung entscheidet wesentlich über die Qualität eines Schaum- oder Perlweines.

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Müller-Thurgau

siehe Rebsorte

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Nahe

siehe Anbaugebiete

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Oechsle

Maß für den Zuckergehalt des Mostes. Gemessen wird mit der sog. Oechsle- oder Mostwaage, die, je nach Zuckergehalt, mehr oder weniger tief in einen Meßzylinder mit Most eintaucht. Dabei wird die physikalische Dichte des Mostes gemessen. Grad Oechsle ist eine in Deutschland und in der Schweiz verwendete Maßeinheit.

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Perlwein

Wein mit natürlicher oder zugesetzter Kohlensäure mit einem Druck bis ca. 3 bar. Die natürliche Kohlensäure entsteht als Nebenprodukt bei der alkoholischen Gärung und verbleibt bei entsprechender Technik im Wein. Die Art der Herstellung ähnelt der des Schaumweines.

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Pfalz

siehe Anbaugebiete

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Prädikatswein

Prädikatsweine sind deutsche Qualitätsweine, die definierten Anforderungen genügen müssen.

Kabinett: Weine der gehobenen Klasse, ausgereift, typisch für Herkunft und Rebsorte, amtliche Prüfung von Analyse und Geschmack.

Spätlese: Späte Lese und vollreifes Lesegut liefern Weine mit reicher Geschmacksfülle.

Auslese: Edle Gewächse für besondere Gelegenheiten. Nur ausgelesene, vollreife Weintrauben werden gekeltert.

Beerenauslese: Edelsüßer Wein aus vollreifen Trauben, die bereits einen Anteil rosinenartiger Beeren aufweisen.

Trockenbeerenauslese: Die verwendeten Beeren sind fast vollständig rosinenartig getrocknet. Sie werden einzeln von Hand aus den Trauben gepickt. Es braucht einen Druck von gut 4 bar, um ihnen noch Saft zu entlocken. Die daraus hergestellten edelsüßen Weine sind extrem dicht und komplex. Der hohe Zuckergehalt macht sie äußerst haltbar.

Eiswein: Die Winzer warten mit der Lese bis die Trauben bei einer Temperatur von – 7° C gefroren sind. Die dann in großer Eile verarbeiteten Trauben enthalten so gut wie kein Wasser mehr. Das Ergebnis ist ein einzigartiger Wein, gold-gelb im Glas, honigsüß und zart-cremig im Mund.

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QbA

siehe Qualitätswein

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Qualitätswein

Deutschland: QbA Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete

Italien: DOC(G) Denominazione di Origine Controllata (e Garantita)

Frankreich: AOC Appellation d’ Origine Contrôllée

Spanien: DO Denominación de Origen

Gegenüber den Tafel- und Landweinen gelten höhere Anforderungen. Die Herkunft wird staatlich kontrolliert, je nach Herkunftsland bestehen unterschiedliche Regelungen zu Höchstertrag pro Hektar. Die Weine dürfen nur aus erlaubten Rebsorten hergestellt werden und es wird ein höherer natürlicher Mindestalkoholgehalt gefordert. Die deutschen Qualitätsweine werden analytisch untersucht und verkostet. Danach erhalten sie die amtlichen Prüfnummer und dürfen dann in Verkehr gebracht werden.

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Rebsorten

Es gibt weltweit ca. 2.000 verschiedene Rebsorten, aber nur wenige eignen sich zur Produktion guter Trinkweine (vitis cinerea).

Die besten deutschen Rebsorten:

Müller-Thurgau (Rivaner):

wurde Ende des 19. Jahrhunderts von Prof. Müller aus dem schweizerischen Thurgau in Geisenheim als Kreuzung gezüchtet. In Anlehnung an die vermeintlichen Kreuzungspartner Riesling und Silvaner entstand auch der als Synonym zum Müller-Thurgau verwendete Name Rivaner. In Deutschland weit verbreitet. Stellt keine hohen Lageansprüche bei gleichzeitig recht hohem Ertrag und guter Qualität. Im Geschmack würzig mit leichtem Muskatton, auch nussige Nuancen, wenig Säure. Der Wein eignet sich besonders gut zu deftiger Brotzeit und anderen rustikalen Gerichten.

Riesling (Weißer Riesling):

Edle weiße Rebsorte, verbreitet vor allem an Rhein, Mosel, in Franken und an der Nahe, auch in Österreich und im Elsaß. Spät reifend, nur für gute Qualitätslagen geeignet. Wird trocken bis edelsüß (Eiswein, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese) ausgebaut. Meist säurereich, erinnert im Geschmack an Pfirsich. Je nach Prädikatsstufe und Restzuckergehalt eignet er sich zu fast allen Gerichten mit Fisch, Schalen- und Krustentieren, Kalb und Geflügel.

Silvaner: (Grüner Silvaner)

In Deutschland (besonders in Franken), Österreich, Schweiz und im Elsaß verbreitet. Der Name kommt von „Transsylvanien“ (Siebenbürgen), wo die Rebsorte beheimatet ist. Silvaner bevorzugt fruchtbare Böden und entwickelt dort gute bis sehr gute Qualitäten. Im Geschmack erdig, mit zartem Schmelz, im Duft eine Ahnung von Veilchen. Empfehlenswert z.B. zu Geschnetzeltem mit Rösti, aber auch zu Fischgerichten, die nicht zu viel Säure verlangen.

Spätburgunder (Pinot Noir, Pinot Nero):

Edle Rebsorte mit verhältnismäßig niedrigem Ertrag. Erbringt auf kalkhaltigen Böden große Weine (Burgund). In Deutschland besonders in Baden, im Rheingau und an der Ahr erfolgreich. Wird auch in Norditalien, Australien und Kalifornien angebaut. Im Idealfall duftet er nach schwarzen Kirschen, Zimt und Nelken, hat einen langen warmen Abgang und eignet sich z.B. zu Rehragout in dunkler Soße oder ähnlichen Gerichten. In leichterer Version, z.B. aus Baden, auch zu hellem Fleisch.

Dornfelder:

Neue deutsche Rebsorte als Kreuzung von Helfensteiner und Herold. Sie wird vorwiegend in der Pfalz und Rheinhessen angebaut und hat sich zwischenzeitlich in fast allen deutschen Weinbaugebieten etabliert. Die Weine passen zu kräftigem Braten, Wild oder Käse und werden auch als schmackhafter Roséwein ausgebaut.

Weitere deutsche Sorten:

  • weiß: Kerner, Bacchus, Rieslaner, Scheurebe, Ruländer (Grauburgunder), Weißburgunder (Pinot blanc)
  • rot: Trollinger (Vernatsch), Lemberger (Blaufränkisch), Müllerrebe (Schwarzriesling), Regent, Blauer Portugieser, St. Laurent

Einige herausragende europäische Sorten:

Die berühmten roten Bordeauxweine werden aus Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Merlot und Malbec bereitet. Die weißen, besonders die edelsüßen aus dem Sauternes, bestehen aus Sauvignon Blanc und Sémillon. Im Burgund bestehen die berühmten Weine der Côte d’Or aus Pinot Noir, die weißen aus Chardonnay. Der bekannte Beaujolais wird aus der Sorte Gamay gemacht.

An der Rhone kommt vor allem die Sorte Syrah zum tragen und zwar in Hermitage, Château Neuf du Pape, Côte Rôtie.

Die großen Italiener, der Barolo und der Barbaresco aus dem Piemont, stammen von der roten Nebbiolo, Chianti Classico (vorwiegend), Brunello und Vino Nobile aus der Toskana aus der ebenfalls roten Sangiovese-Traube.

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Réserve

Franz. Begriff für hochwertige, länger gelagerte Weine (oft 2-3 Jahre), für die höhere Anforderungen gelten.

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Restsüße, Restzucker

Natürlicher Zucker aus der Traube, der bei der alkoholischen Gärung im Wein verbleibt (Angabe in g/l).

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Rheingau

siehe Anbaugebiete

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Rheinhessen

siehe Anbaugebiete

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Riesling

siehe Rebsorte

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Rosé (Ital.: Rosato)

Zart rötlicher Wein, aus roten Trauben hell gekeltert. Der Most wird schon nach kurzer Zeit von den Beerenhäuten getrennt, aus denen der rote Farbstoff stammt. Roséweine werden kühl getrunken und eignen sich als Erfrischung an warmen Sommertagen.

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Rotwein

Die Rotweinbereitung unterscheidet sich von der Weißweinbereitung besonders durch den längeren Kontakt des Mostes/Weines mit der Maische (Beerenhäute, Stiele, Kerne).

Der sich langsam bildende Alkohol löst die Farbstoffe aus den Beerenhäuten und prägt so Farbe, Geruch und Geschmack des Weines. Je nach Herkunft und Rebsorte verbleiben Rotweine zwischen 3 und 30 Tagen auf der Maische.

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Saale-Unstrut

siehe Anbeugebiete

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Sachsen

siehe Anbaugebiete

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Schaumwein

Schaumweine müssen einen Druck von mind. 3,5 bar in der Flasche aufweisen. Deutschen Schaumwein gibt es als “Schaumwein” und “Qualitätsschaumwein”. Als Synonym für letzteren gilt “Sekt”, den es u. a. in den Spielarten “Rebsortensekt”, “Jahrgangssekt” oder “Winzersekt” gibt.

Spumante ist in Italien der Überbegriff für Schaumwein. Cava ist ein spanischer Sekt aus dem katalanischen Küstengebiet. Crémant ist ein zarter, etwas weniger schäumender „cremiger“ französischer Schaumwein, der nur in bestimmten Anbaugebieten erzeugt werden darf.

Der Champagner ist der berühmteste, edelste und teuerste unter den Schaumweinen. Er wird ausschließlich in der Champagne hergestellt. Für ihn gelten strenge Vorschriften bezüglich Rebsorten, Rebschnitt, Höchstertrag an Most aus der Traubenpressung, Alkoholgehalt und die Herstellungsmethode (Méthode Champénoise).

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Schwefel / Sulfite

Schwefelige Säure (Sulfit) wird dem Wein als Oxidationsschutz seit Alters her zugesetzt. Die Angabe auf dem Etikett ist als Allergenkennzeichnung Pflicht. Schwefelige Säure verursacht für sich genommen keine Kopfschmerzen!

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Secco

siehe Geschmacksrichtung

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Sekt

siehe Schaumwein

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Silvaner

siehe Rebsorte

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Spumante

siehe Schaumwein

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Spätburgunder

siehe Rebsorte

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Spätlese

siehe Prädikatswein

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Süßreserve

Der süße Most, der durch Lagerung in Drucktanks an der Gärung gehindert wird, wird zur Süßung von Weinen für die Geschmacksabrundung eingesetzt. Dieser Vorgang ist bezüglich Menge, Herkunft, Prädikat, Jahrgang und Rebsorte gesetzlich geregelt.

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Säure

Im Laufe der Traubenreife stellt sich in den Beeren ein bestimmter Säuregehalt ein, der abhängig ist von Rebsorte, Boden und Wetter (Klima). Während der Weinbereitung nimmt der Säuregehalt wieder ab. Idealerweise ergänzt sich die Säure mit evtl. vorhandener Restsüße und einem durch Extrakt und Alkohol gebildeten eleganten Körper zu einem wohlschmeckenden Wein. Zu den säurearmen Rebsorten zählen Müller-Thurgau (Rivaner), Silvaner, Scheurebe oder Burgundersorten.

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Tafelwein (franz. Vin de table, ital. Vino da tavola)

Tafelweinen sind in der Qualitätshierarchie unterhalb der Qualitätsweine angesiedelt. Je nach Weinbauzone muss ein Alkoholgehalt von 8 bis 9 Vol. % erreicht werden.

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Tannin

Gerbstoffe, die sowohl für Farbe als auch für Aromen verantwortlich sind. Besonders relevant für die Rotweinproduktion.

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Terroir

siehe Lage

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Trester

Das, was nach der Kelterung bzw. Maischegärung an Stielen, Häuten und Kernen zurückbleibt, nennt man Trester. Er ist das Ausgangsmaterial für Grappa, in Frankreich auch Marc genannt.

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Trinktemperaturen

Die richtige Trinktemperatur ist entscheidend für den optimalen Genuß eines jeden Weines. Zu warme Rotweine wirken oft brandig (alkoholbetont), zu warme Weißweine wirken meist fad und abgestanden. Bei zu kalten Rotweinen kommen viele Aromen nicht richtig zur Geltung. Kommt der Wein nicht richtig temperiert aus dem Keller, kühlt bzw. erwärmt man ihn schonend und langsam.

Ideale Temperaturen:

  • 8°C: einfache Weißweine und Sekte
  • 8 – 10° C: Rosé, Weißherbst, einfacher Riesling etc.
  • 10 – 12° C: Champagner, gute Sekte, kräftige gehaltvolle Weißweine, z.B. Riesling Spätlese
  • 12 – 14 ° C: Edelsüße Weine und süße Likörweine
  • 14 – 16 ° C: einfache, junge und fruchtige Rotweine
  • 16 – 18 ° C: Rote Burgunder, kräftige Cabernets
  • 18 – max. 20 ° C: Schwere Rotweine

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Trocken

siehe Geschmacksrichtung

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Trockenbeerenauslese

siehe Prädikatswein

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VDQS – Vin de Qualité Supérieure

Weine aus genau festgelegten Anbaugebieten und Traubensorten mit kontrolliertem Ertrag, verkostet und geprüft von neutralem Gutachterausschuß.

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Vin de Pays

siehe Landwein

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Vin de table

siehe Tafelwein

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Vino da tavola

siehe Tafelwein

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Vintage

Engl. für Jahrgang

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Vol % Alk

Gesetzlich vorgegebene Einheit zur Angabe des Alkoholgehaltes, hier nämlich als Alkohol-Volumen-Von Hundert.

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Weincocktail

Weingetränk mit Fruchtgeschmack und geringem Alkoholanteil, von z.B. 5 Vol. %. Beliebt in Deutschland sind z.B. die Weincocktails von LANGGUTH Himmlisches Tröpfchen in den Geschmacksrichtungen Pfirsich, Ananas und Walderdbeere.

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Weinlese

Die Weinlese ist der Höhepunkt des Weinjahres. In unseren Breiten findet sie im Herbst – so wird die Lese bisweilen auch genannt – frühestens aber im späten August statt, je nach Rebsorte und Reifezustand der Trauben. (Auf der Südhalbkugel beginnt die Weinlese ein halbes Jahr früher.) Für die Produktion hochwertiger Weine, wie die edelsüßen Trockenbeerenauslesen oder den Eiswein, hängen die Trauben oft noch bis in den Januar an den Rebstöcken. Grundsätzlich unterscheidet sich die Handlese von der maschinellen Lese mit dem sog. Vollernter, für den allerdings geeignete Anlagen die Voraussetzung sind.

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Weinstein

Dies ist eine natürliche Ausfällung der Weinsäure mit Kalium bzw. Calcium. Weinstein bildet sich spontan bei Temperaturen unter + 5° C. Da die Weinsäure an der Reaktion beteiligt ist, verringert sich der Gesamtsäuregehalt minimal. Die kleinen Kristalle am Flaschenboden mindern die Qualität des Weines nicht.

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Weißherbst

Bezeichnung für einen deutschen, zu 100% aus einer Rebsorte hergestellten, Roséwein. Bei uns aufgrund seiner fruchtigen Frische sehr beliebt.

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Württemberg

siehe Anbaugebiete

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Zucker

Im Most befinden sich verschiedene natürliche Zucker. Es können nur zwei, nämlich Glucose und Fructose, von den Hefen zu Alkohol vergoren werden. Weine, deren Restsüße aus einer gestoppten Gärung stammen, weisen fast ausschließlich Fructose auf, Fructose ist für Diabetiker besser verträglich. Auf Anfrage teilen wir Ihnen das Glucose/Fructose – Verhältnis unserer Wein mit.

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