Vinums

Jahrgang 2008

Die Nachfrage nach dem 2008er Jahrgang hat sich zu einem der größten Hypes in der deutschen Weingeschichte entwickelt! Kein Wunder: Zweifellos setzt der Jahrgang 2008 in der absoluten Spitze der deutschen Winzerelite eine ähnlich dramatische Duftmarke wie 2007!

Die großen trockenen Weine verfügen über die tiefgründige Mineralität, die großartige Frische infolge einer rassigen Säurestruktur, die Finesse, die Klarheit, die Brillanz, die Präzision und das tänzerische Spiel der genialen 2004er, die nicht wenige Liebhaber für die bis dato besten Rieslinge überhaupt halten (andere wiederum sehen die 2007er einen Wimpernschlag vorn), sind jedoch noch eine Spur nobler und komplexer sowie mit so niedrigen Alkoholgradationen versehen, wie schon Jahre nicht mehr!

Die Ursachen für diese phänomenalen Qualitäten sind in einer extrem langen Vegetationsperiode und den Aromen spendenden kühlen Oktober- und Novembernächten in einer der spätesten Lesen aller Zeiten zu sehen! Aber Vorsicht. Nur Spitzenwinzer, die den Mut hatten, die Vegetationsperiode so lange wie möglich auszureizen und den Willen, zuvor eine extrem aufwändige Weinbergs- und Selektionsarbeit durchzuführen, um nur lockerbeerige, kerngesunde Träubchen am Stock zu haben, konnten eine Ernte einfahren, über die man noch in Jahrzehnten sprechen wird!

Angesichts derart spektakulärer Qualitäten läuft neben dem Verkauf der grandiosen Basisqualitäten auch die Subskription der Großen Gewächse 2008 auf vollen Touren und wie in den letzten Jahren ist die Nachfrage nach den besten trockenen Weinen der deutschen Spitzenwinzer riesengroß. Diese beseelten Rieslinge sind der Inbegriff großer deutscher Terroirweine und gehören nach Ansicht vieler Kenner und Liebhaber schlicht zu den besten trockenen Weißweinen der Welt!

1 Kommentar zu “Jahrgang 2008”

  1. reinxen Schrieb

    Was ist in 2008 passiert?

    Zum einen ist es ein grandioser Jahrgang im südlichen Rheinhessen, mit Regenfällen und Sonnenschein wie gewünscht. Die großen Erfolge der vergangenen Jahre bestärkt, bis auf des Messers Schneide auf Spitzenqualität und vor allem Individualität zu setzen und bei der Ernte im phantastischen Altweibersommer bis zum Letzten zu pokern.

    Ernteschluss war diesmal erst am 15. November (somit ergab sich eine extrem lange Vegetationsperiode mit einer behutsamen Ausreifung der Trauben), denn die komplexen, reifen Aromen entstanden erst im Spätherbst, während andererseits keine Zunahme der Öchslegrade und damit des Alkohols mehr erfolgte!

    Jeder Sonnenscheintag und jede kühle Nacht (enorm wichtig zur Herausbildung der komplexen Aromen) wurde zur Erzeugung kleinbeeriger, kerngesunder, aromatischer Träubchen mit perfekter physiologischer Reife genutzt.

    Penibel wurde jede noch so kleine Parzelle separat und zum optimalen Zeitpunkt gelesen und getrennt ausgebaut, verwendet hat er natürlich wie stets ausschließlich weinbergseigene Hefen und, ganz wichtig in einem Jahrgang mit höheren Säurewerten, er hat den Weinen sehr lange Zeit gegeben, sich in aller Behutsamkeit auf der Feinhefe zu entwickeln.

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