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Gruener Veltliner

Grüner Veltliner,

früher auch Grüner Muskateller oder Weißgipfler genannt, ist eine weiße Rebsorte und ist auf einem Drittel der Rebfläche die Hauptsorte in Österreich.
Sie gedeiht besonders gut auf Lössböden in Niederösterreich und gibt besonders elegant-mineralische Weine auf den Urgesteinsböden der Wachau.

Charakteristisch sind die grünlich-gelbe Farbe und ein ausgeprägtes, würziges Bukett mit dem oft typischem Pfefferl und einer knackigen Zitrusfrische in der Jugend.

Eine Spielart des Grünen Veltliners mit ausgeprägtem Beerenduft ist Grauer Veltliner. In der Vernagenheit wurde häufig ein Bezug zum Veltlin (ital. Valtellina), dem Tal des Flusses Adda in der italienischen Lombardei vermutet. Eine solche Herkunft ist aber keineswegs gesichert.

Grüner Veltliner ist eine weiße Rebsorte. Sie wird überwiegend in Österreich im so genannten Weinviertel kultiviert. Darüber hinaus wird sie in Ungarn, wo sie unter der Bezeichnung Veltelini bekannt ist sowie in geringem Maß in Tschechien angebaut.

Neben den schon weltbekannten Spitzenweinen auch Quelle für viel (schlechten) Massenwein.

Weisse Rebsorte. Synonyme: Grüner, Weissgipfler, früher irrtümlich auch Grünmuskateller, Manhardsrebe, Veltliner. Zleni Veltinac ehem.Jugoslawien), Veltlinske zelené (Tschechien), Veltlini (Ungarn). Seine Herkunft ist unbekannt. Zwar gibt es andere Veltliner-Typen wie den Roten, Frühroten oder Braunen Veltliner, die bis in die Römerzeit zurückverfolgt werden können, der Grüner Veltliner ist mit diesen Sorten botanisch aber nicht verwandt. Die Rebsorte war aber möglicherweise schon den Römern bekannt. Kaiser Augustus soll bereits Veltliner aus der Gegend des heutigen Tirol getrunken haben. Auch aus fränkischen Kellerbüchern des 16. und 17. Jahrhunderts gibt es Hinweise auf Veltliner. Urkundlich kann der Grüne Veltliner erstmals im 18. Jahrhundert im nördlichen Niederösterreich nachgewiesen werden. Allerdings wurde die Rebsorte damals Grüner Muskateller genannt. Diese Bezeichnung wurde fälschlicherweise bis in die 1930er Jahre verwendet. Seinen eigentlichen Siegeszug trat der Grüne Veltliner mit Einführung der Lenz Moser Hochkultur in den 50er Jahren an. Heute gibt es in Österreich, wo er die Hauptrebsorte ist, eine grosse Vielfalt der Klone und Selektionen. 20.864 Hektar (33 % der Rebfläche) sind damit bestockt vor allem in Niederösterreich (16.506 ha), im Burgenland (4.128 ha) und in Wien (216 ha). Grüner Veltliner wirdaber auch in den angrenzenden Ländern, in Südmähren, in der Slowakei und im westungarischen Raum um Ödenburg angebaut. Mittelstarkes Wachstum, große kegelförmige Trauben. Mittelspäte bis späte Reife. Wegen der hohen Erträge ist eine Mengenreduzierung unbedingt notwendig. Die Beeren haben eine grünlich?gelbe Farbe und ein leicht pfeffriges Aroma, weshalb man auch von einem typischen „Pfefferl“ im Bukett spricht. Die Sorte gedeiht sowohl auf armen und mageren Böden wie auch auf fruchtbaren Böden, verändert dabei aber ihren Charakter so sind zum Beispiel die Urgesteinsverwitterungsböden der Wachau ebenso ideal wie die Lössterrassen im Kamptal und am Wagram, bringen aber Weine mit höchst unterschiedlicher Charakteristik hervor.

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