Blaufraenkisch
Bekannter als Blaufränkisch (in Österreich) oder Lemberger (Deutschland und USA). In Norditalien als Frankonia, in Ungarn als Kekfrankos.
Kreuzung aus Portugieser und Blaufränkisch.
Blaufränkisch: In Mitteleuropa verbreitete Rotweintraube; ist Österreichs wichtigste Rotweinsorte. Der Anbau konzentriert sich auf das Burgenland und Niederösterreich. Als Jungwein besitzt der Zweigelt ein ausgeprägt fruchtiges Bukett, das mit der Reife runder und feiner wird.
Lemberger (Blaufränkisch): Er wird oft mit dem Dornfelder verglichen. Er hat eine Duftnote von Brombeeren und schwarzen Kirschen. In Deutschland kommt die Traube fast ausschließlich in Württemberg vor.
Die Rebsorte Blaufränkisch ist eine der meistangebauten dunklen Sorten in Österreich. Der Blaufränkische bringt Weine mit echtem Charakter und kräftiger Säure. Auch besitzt der Blaufränkisch eine sehr gute Farbe.
Spätreifende (in Österreich schon sehr lange als “Blaufränkisch” bekannte) rote Rebsorte, häufig in Baden-Württemberg zu finden. Der Lemberger hat eine kräftige Farbe, eine deutliche Tanninnote ist aber dennoch fruchtig und oft mit einer Kirschnote.
Dunkelbeerig, herb-würzig, mittlerer Tanningehalt.
Blaufränkisch – Dritthäufigste österreichische Rotweinsorte mit 2570 ha bestockter Rebfläche, die sich zu fast 95% im Burgenland befinden.
Der Lemberger bevorzugt mildes Klima und windgeschützte Anbaugebiete. Diese Weintraube ist vom Spätfrost gefährdet, da sie schon sehr früh austreibt.
Die Rebe stammt vermutlich aus den Donauländern und ist in Österreich mit rund 2690 ha unter dem Namen Blaufränkisch die dritthäufigste rote Rebsorte. 94% ihrer Rebstöcke befinden sich in der Weinbauregion Burgenland.
Diese österreichische Rotwein-Spezialität liefert einen in der Jugend ungestümen, frischen
tieffruchtigen Wein, der durch Lagerung würzig, samtiger und geschmeidiger wird und zusätzlich Facetten gewinnt.
Angeblich schätzte schon Kaiser Karl der Große diese Rebsorte
Der Name des Blaufränkischen stammt vermutlich aus der Zeit Karls des Großen, in der alle wertvollen Sorten als Fränkisch klassifiziert wurden.
Diese dunkle, einfache Traube besticht durch seinen hohen Anteil an Tanin, seiner kräftigen Säure und seiner rubinrot-violetten Farbe. Das feine Fruchtbukett erinnert an dunkle, reife Kirschen, reife Walderdbeeren und Brombeeren und nimmt im Alter die Würze von feinen Kräutern an. Sein Geschmack ist lebendig mit Säure durchzogen und passt durch seinen rassigen Charakter ideal zu Wildgerichten. Sein Abgang ist, wie es sich für einen Rotwein gehört, kräftig und hinterlässt einen würzigen, etwas pelzigen Hauch auf der Zunge.
Der Wein wird gerne in kleinen Eichenfässern, dem so genannten Barrique, gelagert. Außerdem wird er gerne mit anderen Rotweinsorten, wie dem Pinot Noir verschnitten.