Assmannshäuser
Assmannshausen mit knapp 1000 Einwohnern (2006) ist seit der Eingemeindung 1977 ein Stadtteil von Rüdesheim am Rhein und ist die wohl bekannteste Rotweingemeinde in Deutschland. Sie gehört zum Welterbe Oberes Mittelrheintal.
Assmannshausen ist eine mutmaßlich fränkische Gründung. Der älteste Beleg aus einer Urkunde des Mainzer Erzbischofs Ruthard aus dem Jahr 1108 behandelt die Schenkung eines Weinbergs zwischen Husen et Hasemannshusen an ein Benediktinerkloster; gemeint ist der Höllenberg. Darüber hinaus gibt es nur spärliche mittelalterliche Quellen über den kleinen Ort, der zu Kurmainz gehörte.
Berthold von Henneberg nach den heißen Brom-Lithium-Quellen suchen, die ursprünglich unter dem Flussbett des Rheins lagen und die Keimzelle des Kurorts Bad Aßmannshausen konstituieren. Durch Dämmung des Flusses wurde die Gewinnung der Heilquelle leichter, die bis heute sprudelt und als Ass-Quelle bekannt war. Sie wurde vor allem bei rheumatischen Beschwerden in Form eines Bades angewandt; auch Moorbäder waren im Angebot. Bis 1983 wurde das Wasser in Flaschen weltweit verschickt.
Eine weitere Einnahmequelle des Ortes im Mittelalter war der Bergbau. Abgebaut wurden Manganerze, Schiefer und Quarzit. Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die Steinbrüche aufgegeben.
Im Zeitalter der Rheinromantik im 19. Jahrhundert besuchten zahlreiche Literaten, Dichter, Künstler und Komponisten den Ort, beispielsweise Clemens Brentano, Ferdinand Freiligrath, Hoffmann von Fallersleben, und Robert Schumann; auch Kaiser Wilhelm I., Wilhelm II., Otto von Bismarck und „Sissi“ kamen vorbei.
Von 1970 bis 1977 wurden Assmannshausen und Aulhausen zu einem Ort zusammengelegt, wobei Aulhausen in dieser Zeit ein Ortsteil von Assmannshausen war. Dies bezeugt das damalige Wappen, das auf der rechten Seite einen Tonkrug mit dem Mainzer Rad zeigt – der Tonkrug ist das Zeichen von Aulhausen.
Im 21. Jahrhundert prägen der Tourismus und der Weinbau als Hauptwirtschaftszweige den Ort. Touristische Attraktionen wie eine Fahrt mit der Seilbahn zum Jagdschloss Niederwald und der schöne Blick über den Rhein lassen alljährlich zigtausende von Besuchern die Rotweingemeinde besuchen. Der Sessellift ermöglicht einen weiten Ausblick über das Mittelrheintal bei Rüdesheim, Bingen, die Nahe und Bingerbrück. Von der Anhöhe führt ein 30-minütiger Wanderweg zum Niederwalddenkmal. Zur Hauptsaison im Herbst, in der im Ort überall musikalisch untermalter Weinausschank dominiert, ist Assmannshausen von Gästen auch aus Übersee und Japan stark frequentiert. Im Winter sind nur wenige Einrichtungen geöffnet.
Quercus kommt aus dem Lateinischen und bedeutet die Traubeneiche. Die Idee, dem Wein diesen Namen zu geben, ist das besondere Fass, in dem der Wein gereift ist.
Diese kleinen Fässer werden Barrique- Fässer genannt und sind aus Eichenholz hergestellt.
Man möchte bei diesem Ausbauverfahren den Wein bewußt mit einer feinen Holznote unterstützen.
Quercus paart die Frucht des Spätburgunders mit der Kraft und Würze des neuen Eichenholzes. Der kräftige Geschmack schmeichelt mit wunderbar eingebundenem Holz, Frucht und Körper.
Der Assmannshäuser Spätburgunder ist einer der bekanntesten Rotweine Deutschlands.
Unsere Spätburgunderreben wachsen dort auf einem Phyrith- Schieferverwitterungsboden im Steilhang von 35°C Neigung direkt über dem Rhein.
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ASSMANNSHÄUSER ROTWEIN
Aroma
Ein Duft nach Vanille, Holunder und den typischen Geruch für Spätburgunder, die schwarzen Johannisbeeren strömen Ihnen aus dem Glas entgegen.
Geschmack
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2006 Winkeler Spätburgunder Rosé
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2003 Assmannshäuser Höllenberg
Spätburgunder Spätlese
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(Literpreis: 33,33 EUR)
Die Assmannshäuser Lagen gelten aufgrund ihres Mikroklimas und der Bodenzusammensetzung als besonders attraktiv für den Spätburgunderanbau im Rheingau. Die Traubensorte hat sich dort seit der Jahrtausendwende ununterbrochen bewährt. Der Höllenberg gilt innerhalb Assmannshausens aufgrund seiner steilen Exposition und seines hohen Schieferanteils als das Filetstück für den Rotweinanbau.